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Champions League

Bayerns Spaziergang in Rom

Wer, wenn nicht der Weltfußballer höchspersönlich? Robert Lewandowski brachte Bayern früh in Führung.
Wer, wenn nicht der Weltfußballer höchspersönlich? Robert Lewandowski brachte Bayern früh in Führung.APA/AFP/ALBERTO PIZZOLI
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Mühelos siegte der Titelverteidiger aus München im Achtelfinalhinspiel bei Lazio Rom mit 4:1. Chelsea gewann gegen Atletico Madrid 1:0.

Rom/Wien. Die Abwehr galt bei Bayern München nach den Bundesliga-Patzern gegen Bielefeld (3:3) und jüngst Frankfurt (1:2) als Sorgenkind, erlebte beim 4:1-Sieg im Achtelfinalhinspiel der Champions League bei Lazio Rom aber einen vergleichsweise ruhigen Abend. Der Tabellensechste der Serie A vermochte die Defensive um David Alaba, dem Paris St. Germain ein Angebot vorgelegt haben soll, nie wirklich zu fordern und leistete sich seinerseits kapitale Aussetzer in der Hintermannschaft.

Denn die Gefährlichkeit von Bayern-Torjäger Robert Lewandowksi dürfte sich angesichts der Auszeichnung als Weltfußballer und seit Dienstag stattlichen 32 Toren in 31 Saisonspielen bis nach Rom herumgesprochen haben, umso unerklärlicher war die Aktion von Mateo Musacchio in der 9. Minute: Der Argentinier spielte einen viel zu kurzen Rückpass direkt in den Strafraum, Lewandowski war zur Stelle und bedankte sich mit dem 1:0.

Trotz vieler Ausfälle (Thomas Müller oder Serge Gnabry, nur fünf Feldspieler auf der Bank) lief bei den Bayern der Ball so souverän, dass sogar Niklas Süle – mit 1,95 m und 99 kg nicht der flinkeste Rechtsverteidiger – bis in den gegnerischen Strafraum tänzelte. Das 2:0 durch Jamal Musiala (24.) war also nur eine Frage der Zeit, der 17-Jährige durfte völlig frei stehend von der Strafraumgrenze abziehen und sich zum jüngsten Bayern-Torschützen in der Königsklasse küren. Nach 30 Minuten hatte Lazio-Coach Simone Inzaghi Erbarmen mit Pechvogel Musacchio und tauschte ihn aus. Das Spiel seiner Mannschaft verbesserte das kaum, ein Highlight war der Elfmeteralarm nach einem grenzwertigen Einsteigen von Jerome Boateng gegen Sergej Milinkovic-Savic.

Als zwei Lazio-Spieler einander dann im Weg standen, zog Kingsley Coman auf und davon und auch gleich selbst ab, die zu kurze Abwehr von Pepe Reina versenkte Leroy Sané (42.). Am einseitigen Spiel änderte sich auch in der zweiten Halbzeit nichts, zumal Sané einen Konter über das halbe Spielfeld hinlegte und seine Hereingabe von Francesco Acerbi zum 4:0 ins eigene Tor beförderte wurde (47.). Nach der Ergebniskosmetik durch Luis Alberto Correa (49.) war die Luft etwas draußen, der Aufstieg ins Viertelfinale liegt für Bayern auch so bereit.

Im zweiten Spiel gewann Chelsea in Bukarest bei Atlético Madrid durch ein Tor von Olivier Giroud (68.) mit 1:0.

(swi)