Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

World Economic Forum: Mehr Schutz in China

World Economic Forum Mehr
(c) AP (Ng Han Guan)
  • Drucken

Ausländische Investoren sollen vor Benachteiligung geschützt werden, sagt Premier Wen Jiabao. China werde sein rapides Wachstum beibehalten, nicht zuletzt, weil es gar keine andere Wahl habe.

Tianjin. Klaus Schwab, Ökonom und Erfinder des World Economic Forum, streut Chinas Premier Wen Jiabao Rosen. China habe auf die Weltwirtschaftskrise weitsichtig reagiert, sagte er bei der Eröffnung des „Annual Meetings of the New Champions“ in Tianjin, von den Chinesen auch „Sommer-Davos“ genannt.

Wen nahm den Ball gerne auf. „Chinas Wachstum hat vielen Volkswirtschaften Chancen geboten und ist zu einer wichtigen Lokomotive für die Weltwirtschaft geworden.“ Allein im heurigen ersten Halbjahr wuchs die chinesische Wirtschaft im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11,1 Prozent. China werde sein rapides Wachstum beibehalten, nicht zuletzt, weil es gar keine andere Wahl habe. Wen sprach über Millionen von Arbeitsplätzen, die jährlich geschaffen werden müssen, um den nachrückenden Generationen ein Auskommen zu sichern. Gleichzeitig gab der Premier einen Einblick in jene Überlegungen, die in den nächsten Fünf-Jahres-Plan einfließen, der 2012 beschlossen werden soll. Umweltschutz, die Verkleinerung der sozialen Kluft und der sparsamere Einsatz natürlicher Ressourcen sollen einen höheren Stellenwert einnehmen.

Was die angereisten Konzernchefs, die sich zuletzt über Benachteiligung gegenüber chinesischen Firmen beklagten, aber am meisten interessierte: Die Beteuerung Wens, dass er eine derartige Benachteiligung nicht zulassen werde. Die Rechtslage soll verbessert werden, um ein besseres Umfeld für ausländische Firmen zu schaffen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.09.2010)

Mehr erfahren

Zum Thema

Weltwirtschaftsforum: Asien zieht davon