Archäologie

Reste einer österreichischen Festung in Verona entdeckt

Symbolbild: Blick auf Verona
Symbolbild: Blick auf Verona(c) imago images/YAY Micro
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Auf dem Gelände einer ehemaligen Tabakmanufaktur sind Teile der Festung Clam aus dem Jahr 1850 entdeckt worden. Sie erstreckte sich über 22.000 Quadratmeter.

Bei Ausgrabungen auf dem Gelände einer ehemaligen Tabakmanufaktur in Verona sind Reste der sogenannten Festung Clam entdeckt worden, die 1850 von der österreichischen Monarchie errichtet worden war. Die Festung erstreckte sich auf einem Areal von 22.000 Quadratmetern. Der Fund, der bei Historikern großes Interesse weckte, soll im Rahmen eines archäologischen Parks verwertet werden, der den Resten der habsburgischen Festung gewidmet wird, berichteten lokale Medien.

Am Projekt arbeitet der Bürgermeister von Verona, Federico Sboarina, zusammen mit dem Chef des Denkmalschutzes Vincenzo Tinè. Die Reste der Festung befinden sich in einer strategischen Position, die leicht per Zug oder Auto erreichbar ist und zu einer touristischen Attraktion werden könnten, meinte der Bürgermeister.

Die ans Licht gebrachten Reste gehören zum Festungsviereck Verona - Peschiera del Garda - Mantua - Legnago, das unter der Habsburgischen Monarchie als eines der größten Regionalfestungssysteme Europas galt. Das Festungsviereck diente dazu, die besetzten norditalienischen Gebiete unter Kontrolle zu halten.

Die Festung Clam wurde Graf Eduard Clam-Gallas, Brigadenkommandant unter Josef Radetzky bei den Feldzügen in Norditalien in den Jahren 18481849 gewidmet. Sie wurde nach dem Ersten Weltkrieg demoliert.

(APA/dpa)

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