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Theater an der Wien

Prokofjew in der geschlossenen Abteilung

Magie, Mystik, Konflikt von Wissenschaft und Religion: Das alles bleibt hier ausgeblendet. Breth erzählt „nur“ die alte Geschichte der unfassbaren und deshalb weggesperrten Frau.(c) copyright: Bernd Uhlig,Warthestrasse 70, D-12051 BerlinKonto ING BankIBAN: DE88 5001 0517 5433 7821 50
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Als Psychiatriedrama inszeniert Andrea Breth den „Feurigen Engel“ mit Aušrinė Stundytė und Bo Skovhus. Was nicht vor Publikum gezeigt werden darf, wird für DVD und TV gefilmt – und ist am 27. März auf Ö1 zu hören.

Fast sieht es wie ein Drogentrip aus – oder gar eine groteske Impfnebenwirkung? Nein, so platte Aktualisierungsscherze unterlaufen Andrea Breth selbstverständlich nicht, schon gar nicht bei einer inhaltlich so düsteren und zugleich musikalisch so grell flirrenden Oper wie Sergej Prokofjews 1928 vollendetem „Feurigem Engel“. Jedenfalls bekommt der Neuankömmling Ruprecht eine Spritze in den Oberarm, gleich nachdem er seine Pritsche begutachtet hat.