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Weltpremiere

KI: Hohes Risiko nur unter menschlicher Aufsicht

Ein Roboter des Sicherheitsdienstleisters Ciborius mit hundeähnlichen Bewegungen, künstlicher Intelligenz und 360-Grad-Kamera.
Ein Roboter des Sicherheitsdienstleisters Ciborius mit hundeähnlichen Bewegungen, künstlicher Intelligenz und 360-Grad-Kamera.APA
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EU-Kommission entwarf den weltweit ersten Rechtsrahmen für künstliche Intelligenz (KI): eine Analyse.

Wien. Der von der EU-Kommission jüngst vorgeschlagene „Artificial Intelligence Act“ erfasst ein breites und durchaus reales Anwendungsspektrum: von Pflege-, Haushalts-, Hunderobotern, Chatbots und Sprachassistenten über Kreditwürdigkeit und Berufsbewerbung bis hin zu heiklen Fragen bei biometrischer Überwachung, Social Scoring oder Triage-Situationen. Durch den bisher nur englisch vorliegenden Entwurf eines „weltweit ersten Rechtsrahmens für künstliche Intelligenz (KI)“ soll in Europa „Rechtssicherheit gewährleistet, KI-Verbreitung gefördert sowie Innovation und Investition verstärkt“ werden. Ob Letzteres gelingt, könnte bei allem Respekt vor der Regulierungspremiere fraglich sein: Die häufige Verwendung unbestimmter Rechtsbegriffe in einer unmittelbar anwendbaren EU-Verordnung unter gleichzeitiger Androhung exorbitanter Strafen bis 30 Mio. Euro bzw. sechs Prozent des weltweiten Jahresumsatzes erscheint nicht gerade investitionsfördernd.