"Kauf" von Katze im Web: Um 22.000 Euro geprellt

A Singapura cat plays with a toy during an international feline beauty contest in Bucharest, Romania,
(c) AP (Vadim Ghirda)

Eine Salzburgerin wollte via Internet gratis eine Katze bestellen. Sie überwies Geld für Papiere, Impfungen und Ähnliches. Die Katze kam nie an.

Katzen übers Internet zu kaufen, ist mit Risiken verbunden: Denn was eine geschenkte Katze sein sollte, sind für eine 19-Jährige Frau aus Thalgau am Ende Ausgaben über 22.051 Euro geworden, ohne je ein Samtpfötchen erhalten zu haben.

Die junge Frau hatte im August im Internet nach einem Kätzchen gesucht und war dabei auf eine Adresse gestoßen, wo eine "britische Kurzhaarkatze" angeboten wurde. Auf ihre Anfrage wurde per E-Mail geantwortet, dass der Vierbeiner nichts kosten würde, nur für den Transport aus Kamerun sei das Flugticket über 100 Euro zu bezahlen.

Danach kamen laufend weitere Mails, in denen die 19-Jährige zu Zahlungen für Versicherung, gewisse Papiere, Impfungen, EU-Pass, Quarantäneaufenthalte, Transportkisten und Ähnliches aufgefordert wurde. Stets wurde ihr mitgeteilt, dass sie das Geld bei Lieferung des Tieres wieder zurückbekommen werde.

Am Ende waren es 23 Überweisungen. Als dann Anfang Oktober das heiß ersehnte Haustier zum vereinbarten Liefertermin nicht in Thalgau ankam, erstatte die Frau schließlich Anzeige bei der Polizei.