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ÖFB-Team

Österreich in WM-Qualifikation mit Demir und Mwene

Yusuf Demir
Yusuf DemirGEPA pictures
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Franco Foda hat 25 Mann für das Länderspiel-Triple nominiert.

Yusuf Demir steht im Kader der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft für die anstehenden Spiele in der WM-Qualifikation. Teamchef Franco Foda nominierte den 18-Jährigen vom FC Barcelona am Dienstag ebenso für die Partien gegen die Republik Moldau (1. September, Chisinau), Israel (4. September, Haifa) und Schottland (7. September, Wien) wie dessen Ex-Rapid-Kollegen Ercan Kara.

Im Vergleich zum 26-köpfigen EM-Aufgebot kamen auch Florian Kainz, Phillipp Mwene und Torhüter Heinz Lindner in die ÖFB-Auswahl. Dafür fehlen im 25-Mann-Kader die verletzten Stefan Lainer und Sasa Kalajdzic sowie die nicht einberufenen Valentino Lazaro, Karim Onisiwo, Marco Friedl und Ersatzgoalie Pavao Pervan.

Rapid-Leihgabe Demir überzeugt bei Barcelona, wovon sich Foda und sein Trainerstab phasenweise vor Ort ein Bild machen konnten. "Er hat in den letzten Wochen eine extreme Entwicklung genommen, wirkt am Telefon viel aufgeschlossener. Man sieht, dass ein Wechsel einiges bewirken kann", sagte Foda und bescheinigte Demir "außergewöhnliche Qualitäten".

Der Teenager debütierte bereits im vergangenen März im A-Team, war dann aber für die EURO noch kein Thema. Ob Demir nun fixer Bestandteil der Nationalmannschaft bleibt, wird die Zukunft weisen. "Letztendlich liegt es an ihm. Er muss seine Leistungen abrufen", erklärte Foda.

Positive Wortmeldungen gab es auch zu Eindhoven-Legionär Mwene. "Ich habe mit seinem Trainer Roger Schmitt telefoniert, er hat ihn über den Klee gelobt. Mwene ist sehr verlässlich und strahlt im Spiel nach vorne viel Dynamik aus", meinte Foda. Der Nationalcoach hatte den Außenverteidiger bereits in den EM-Großkader geholt, ihn dann aber noch aus dem finalen Aufgebot gestrichen.

Diesmal ist Mwene erstmals definitiv dabei, allerdings wohl nur wegen der schweren Verletzung von Lainer. "Ansonsten wäre er wahrscheinlich auf Abruf gewesen", sagte Foda. Ähnliches gilt wohl für Kara, der den Platz des wie Lainer monatelang ausfallenden Kalajdzic einnimmt.

Zufrieden zeigte sich Foda auch mit Marko Arnautovic, der nach seinem Wechsel von China nach Bologna in seinen ersten beiden Pflichtspielen für den neuen Club zweimal traf. "Jetzt gibt es keine Diskussionen mehr, ob er zum Nationalteam kommen kann oder nicht. Insofern sind wir alle glücklich."

Während die berufliche Zukunft von Arnautovic geklärt ist, hängen einige Teamspieler noch in der Warteschleife. Marcel Sabitzer und Florian Grillitsch werden mit Transfers zu großen Clubs in Verbindung gebracht, das Transferfenster schließt am kommenden Dienstag, also einen Tag vor dem Moldau-Match. "Aber ich gehe davon aus, dass die Spieler Profis genug sind, um mit solchen Situationen umgehen zu können", betonte Foda.

TOR: Daniel BACHMANN (FC Watford/ENG), Heinz LINDNER (FC Basel/SUI), Alexander SCHLAGER (LASK)

VERTEIDIGUNG: David ALABA (Real Madrid/ESP), Aleksandar DRAGOVIC (Roter Stern Belgrad/SRB), Martin HINTEREGGER (Eintracht Frankfurt/GER), Philipp LIENHART (SC Freiburg/GER), Phillipp MWENE (PSV Eindhoven/NED), Stefan POSCH (TSG 1899 Hoffenheim/GER), Christopher TRIMMEL (1. FC Union Berlin/GER), Andreas ULMER (FC Red Bull Salzburg)

MITTELFELD: Julian BAUMGARTLINGER (Bayer 04 Leverkusen/GER), Christoph BAUMGARTNER (TSG 1899 Hoffenheim/GER), Florian GRILLITSCH (TSG 1899 Hoffenheim/GER), Stefan ILSANKER (Eintracht Frankfurt/GER), Florian KAINZ (1. FC Köln/GER), Konrad LAIMER (RB Leipzig/GER), Marcel SABITZER (RB Leipzig/GER), Louis SCHAUB (1. FC Köln/GER), Xaver SCHLAGER (VfL Wolfsburg/GER), Alessandro SCHÖPF (Arminia Bielefeld/GER)

STURM: Marko ARNAUTOVIC (FC Bologna/ITA), Yusuf DEMIR (FC Barcelona/ESP), Michael GREGORITSCH (FC Augsburg/GER), Ercan KARA (SK Rapid)

 

(APA)