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Interview

Sigourney Weaver: "Crew soll Spiegelbild der Gesellschaft sein"

Sigourney Weaver lebt bis heute in ihrer Geburtsstadt New York – und ist aktuell in dem Film „Mein Jahr in New York“ zu sehen.
Sigourney Weaver lebt bis heute in ihrer Geburtsstadt New York – und ist aktuell in dem Film „Mein Jahr in New York“ zu sehen.Getty Images (Gareth Cattermole)
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Die 71-jährige Schauspielerin und gebürtige New Yorkerin Sigourney Weaver spricht im Interview über ihren jüngsten Film „Mein Jahr in New York“, das Internet, Fanpost – und verrät, dass sie als Zwölfjährige einen Brief an John Lennon geschrieben hat.

Ihren Platz in der Kinogeschichte hat Sigourney Weaver schon lang sicher. Als Ellen Ripley in den „Alien“-Filmen wurde sie weltberühmt, dreimal war sie für den Oscar nominiert, zu ihrem Werk gehören Kassenerfolge wie „Ghostbusters“, „Galaxy Quest – Planlos durchs All“ oder „Avatar“ genauso wie anspruchsvolle Dramen wie „Der Eissturm“ oder ein Gastauftritt in der französischen Serie „Call My Agent“. Ihr neuer Film „Mein Jahr in New York“, 2020 noch Eröffnungsfilm der Berlinale, ist nun lediglich online als VoD oder als DVD und Blu-ray (ab 23.9.) zu sehen. Wir haben mit der 71-Jährigen gesprochen, die bis heute in ihrer Geburtsstadt New York lebt, mit dem Theaterregisseur Jim Simpson verheiratet ist und eine erwachsene Tochter hat.

In Ihrem neuen Film „Mein Jahr in New York“ spielen Sie eine Literaturagentin, die tunlichst alle Fanpost von ihrem wichtigsten Klienten J.D. Salinger fernhält. Bekommen Sie selbst viele solcher Briefe?

Sigourney Weaver: Genau kann ich es gar nicht sagen, weil die auch mich in der Regel natürlich nicht persönlich erreichen. Die, die bei der Agentur eingehen, werden mit einem Autogramm beantwortet, denn für mehr habe ich leider keine Zeit. Aber wenn zum Beispiel doch mal jemand meine Privatadresse herausfindet und dorthin schreibt, dann reagiere ich darauf natürlich nicht. Das würde ja Tür und Tor öffnen.