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Europa League

Rapids Wiedersehen mit KRC Genk

SOCCER - BL, Rapid vs Admira
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2013, 2016 und jetzt auch 2021: Rapid und KRC Genk treffen sich in der Europa-League bereits zum dritten Mal innerhalb von acht Jahren.

2013, 2016 und jetzt auch 2021: Rapid und KRC Genk treffen sich in der Fußball-Europa-League bereits zum dritten Mal innerhalb von acht Jahren. Die Wiener haben gute Erinnerungen an das jüngste direkte Duell vor eigenem Publikum. Am 15. September 2016 waren sie im Allianz Stadion vor 21.800 Fans mit einem 3:2-Sieg in die Gruppenphase gestartet. Das war kein Einzelfall, drei der letzten vier Auftaktspiele im zweitwichtigsten Europacup-Bewerb konnten die Hütteldorfer gewinnen.

Nur vergangenes Jahr hatte Rapid mit einem 1:2 gegen Arsenal keinen siegreichen Start hinlegen können. Zuvor hatte es 2015 mit einem 2:1 gegen Villarreal und 2018 mit einem 2:0 gegen Spartak Moskau durchwegs überraschende Siege gegeben. Beim knappen Erfolg über Genk stand der jetzige Stammgoalie Richard Strebinger bereits im Rapid-Tor, auch der neuerlich am Knie verletzte Christopher Dibon war von Beginn an dabei. Srdjan Grahovac und Maximilian Hofmann sahen die Partie von der Bank.

Beim mit 0:1 verlorenen Rückspiel in Belgien am 24. November 2016 war neben Dibon auch Grahovac im Einsatz, Strebinger wie auch Hofmann Ersatz. Das Standing von Letzterem ist mittlerweile ein ganz anderes, er ist zum Kapitän aufgestiegen. An die Duelle mit Genk kann er sich noch erinnern. Auch deshalb rechnet der 28-Jährige mit einer engen Angelegenheit. "Sie haben eine andere Qualität als die Admira, sind ein richtig starker Gegner", verlautete der Innenverteidiger. Gefordert sei daher eine richtig starke Leistung. "Dass wir dazu imstande sind, haben wir in der Vergangenheit schon gezeigt", betonte Hofmann.

Die Gegenwart ist allerdings nicht berauschend, mit acht Punkten aus sieben Spielen ist der Rekordmeister in der Liga nur auf Rang neun zu finden. Die Vorfreude auf die Partie ist bei den Kickern deshalb aber nicht getrübt. "Donnerstagabend, volles Haus, es gibt nichts Schöneres für einen Fußballer, wir freuen uns darauf", sagte Hofmann. Wo sich seine Elf in den nächsten "intensiven und schwierigen" Wochen steigern müsse, sei kein Geheimnis. "Wir brauchen mehr Überzeugung und im letzten Drittel bessere Lösungen."

Genk - zweimal 1:2 gegen Schachtar Donezk - hat wie Rapid den Einzug in die Champions League verpasst. In der Liga konnte der belgische Cupsieger und Vizemeister drei der jüngsten vier Spiele gewinnen, wobei der Siegeslauf am Sonntag mit einem Heim-1:1 gegen Union SG gestoppt wurde. Kapitän ist der 24-jährige belgische Mittelfeldspieler Bryan Heynen, der auch 2016 gegen Rapid schon Erfahrungen gesammelt hat. Als Coach fungiert seit November 2020 der 54-jährige Niederländer John van den Brom, der 2013 mit Anderlecht Meister war.

Genk war zwar weniger oft als Rekord-Teilnehmer Rapid (9) in der Europa League dabei, hat den Wienern aber etwas voraus. Bei allen vier Anläufen konnte die Gruppenphase gemeistert werden, in den Jahren mit Duellen mit den da jeweils drittplatzierten Hütteldorfern gar als Gruppenerster. 2013 hatte Rapid auswärts ein 1:1 erkämpft, gefolgt von einem 2:2 im Ernst Happel Stadion.

Gegen österreichische Clubs ist der belgische Meister von 2019 auswärts noch sieglos. 2019 hatte es gegen Salzburg (2:6) - wie dann auch zu Hause (1:4) - in der Champions League eine deutliche Niederlage gegeben. Die Heimstätte des Tabellenfünften der Jupiler Pro League ist noch immer dieselbe, der Name ist allerdings neu. Aus der Luminus Arena wurde heuer die Cegeka Arena - das erste 5G-Stadion in Belgien. Namensgeber ist mit Cegeka ein lokales, europaweit agierendes IT-Unternehmen.