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Interview

Birgit Gerstorfer: "Wir werden am Sonntag Zweiter sein"

Die einzige Frau unter den Spitzenkandidaten wolle sich nicht wie FPÖ und Grüne an die ÖVP "anbiedern".
Die einzige Frau unter den Spitzenkandidaten wolle sich nicht wie FPÖ und Grüne an die ÖVP "anbiedern".(c) APA/BARBARA GINDL
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Die SPÖ-Spitzenkandidatin für die Landtagswahl in Oberösterreich über Koalitionsvarianten, rare Kinderbetreuung und leere Pflegebetten.

„Die Presse“: Wie würden Sie einen typischen Oberösterreicher beschreiben?

Birgit Gerstorfer: Ein typischer Oberösterreicher ist sehr strebsam, geht gerne arbeiten und ist erfolgsorientiert. Genauso aber ist er gesellig und engagiert sich in Vereinen. Viele gehen in andere Bundesländer, Wien ist eine gute Adresse. Das gilt aber auch für die typische Oberösterreicherin.

Und wie ist der typische SPÖ-Wähler?

Solidarisch und offen. Er grenzt niemanden aus. Wahrscheinlich ist er progressiver als der typische Oberösterreicher.

Strahlen Sie deshalb nicht über Ihre Kernwählerschaft hinaus? In Umfragen stagnieren Sie bei 18 Prozent.

Ich bin ganz sicher, dass die Oberösterreicher eine gute Kinderbetreuung, Bildung, Pflege und eine Arbeit wollen, von der man leben kann. Wir werden diese Themen weiterhin fordern. Das ist eine klare Aufforderung an die oberösterreichischen Wähler, am Sonntag sozialdemokratisch zu wählen. Dass der ÖVP-Landeshauptmann (Thomas Stelzer, Anm.) plakatiert, „Bleib so, Oberösterreich“, kann nicht in ihrem Sinne sein. Und schon gar nicht in meinem.