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Hintergrund

Die vielen Matches im österreichischen Tennis

TENNIS - ITF Davis Cup 2021, AUT vs GER
Jurij Rodionov holte Österreichs einzigen Sieg beim Daviscup-Finalturnier.GEPA pictures
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Warum von Dominic Thiem der Saisonstart anderer ÖTV-Profis abhängt, wer 2022 das Amt des Daviscup-Kapitäns ausüben könnte. Und weshalb die Südstadt als Leistungszentrum wieder an Bedeutung gewinnt.

Für Österreichs Daviscup-Team hat sich das Finalturnier auf Innsbrucker Boden ohne Fans und dem verletzten Dominic Thiem wie befürchtet nicht als Erfolgsstory entpuppt. Nach insgesamt sechs Matches (vier Einzel, zwei Doppel) gegen Serbien und Deutschland stand bloß ein Sieg durch Jurij Rodionov auf der Habenseite. Die nüchterne Erkenntnis: Fehlt der einzige Weltklassespieler, dann fehlt Österreich ziemlich viel auf die Weltklasse.

Für den ÖTV stehen nun richtungsweisende Tage und Wochen bevor. Sollte man am Samstag nicht eine der zwei begehrten Veranstalter-Wildcards für das Finalturnier 2022 erhalten, so erfährt das Team am Sonntag seinen Gegner für das Playoff Anfang März. Im Falle eines Heimspiels blieben nur rund drei Wochen Zeit, um dem Internationalen Tennisverband (ITF) einen Austragungsort bekannt zu geben. Ob anders als in Innsbruck wieder vor Zuschauern gespielt werden könnte, bleibt eine der quälendsten organisatorischen Fragen der Gegenwart.