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Interview

Rewe-Chef: "Diese Scheinheiligkeit ärgert mich wahnsinnig"

Rewe-Chef Marcel Haraszti wünscht sich längere Öffnungszeiten, dadurch würden bei Billa 500 neue Arbeitsplätze geschaffen.
Rewe-Chef Marcel Haraszti wünscht sich längere Öffnungszeiten, dadurch würden bei Billa 500 neue Arbeitsplätze geschaffen.(c) Akos Burg
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Marcel Haraszti will, dass für die Gastronomie bei der Herkunftskennzeichnung dieselben Regeln gelten wie für den Handel. Er plädiert für eine Impfpflicht und erzählt, was Mitarbeiter erwartet, wenn sie ungeimpft zur Arbeit kommen.

Die Presse: Die Wirtschaft ist trotz mehrerer Lockdowns relativ gut durch das zweite Pandemiejahr gekommen, vor allem der Lebensmittelhandel. Können Sie Krisenmanagement besser als die Bundesregierung?

Marcel Haraszti: Wir haben unseren Mitarbeitern während der Pandemie immer transparent kommuniziert, was unsere nächsten Schritte sind. Das haben wir auch umgesetzt. Was uns sicher auch zugutekommt, ist, dass wir in unserer Führungsmannschaft eine deutlich geringere Fluktuation haben als in der Bundespolitik.

Wie stehen Sie zur Impfpflicht?

Die begrüße ich.

Im Handel sind noch über 100.000 Angestellte ungeimpft. Wird es Konsequenzen geben, wenn sich Ihre Mitarbeiter nicht impfen lassen wollen?