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Interview

Landeshauptmann Wallner: „Die Chats sind zum Teil unterirdisch“

Markus Wallner sieht die Zusammenarbeit mit Umweltministerin Gewessler problematisch.
Markus Wallner sieht die Zusammenarbeit mit Umweltministerin Gewessler problematisch.ROBERT JAEGER/APA/picturedesk
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Der Vorarlberger Landeshauptmann, Markus Wallner, warnt vor Ausfällen in der kritischen Infrastruktur – und gleichzeitig vor weiteren Lockdowns. Die ÖVP sieht er immer noch in einer schwierigen Situation.

Sie übernehmen den Vorsitz in der Landeshauptleutekonferenz zu Beginn der Omikron-Welle. Womit rechnen Sie in den nächsten Wochen?

Markus Wallner: Wir müssen derzeit davon ausgehen, dass wir eine Infektionsentwicklung in einem Ausmaß bekommen, wie wir sie noch nicht kannten.

Wie sinnvoll ist dann eine Lockerung bei den Quarantänebestimmungen?

Die Experten haben uns eine klare Empfehlung gegeben, und ich habe das sehr unterstützt. Wir müssen vermeiden, dass wir in der kritischen Infrastruktur zu viele Personalausfälle bekommen. Natürlich bleibt das eine Gratwanderung, wenn wir starke Infektionszahlen haben. Aber wenn Polizisten oder Pflegepersonal ausfallen, könnte sich die Krise zu einer echten Notlage im Bereich der Infrastruktur wandeln.

Das Ziel der Corona-Schutzmaßnahmen war bisher immer, die Welle einzubremsen. Das gilt jetzt nicht mehr?