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Interview

Martin Polaschek: „Es fehlt Dialogbereitschaft und Toleranz“

ÖVP-Bildungsminister Martin Polaschek
ÖVP-Bildungsminister Martin PolaschekDie Presse/Clemens Fabry
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ÖVP-Bildungsminister Martin Polaschek spricht über eine drohende »Zweiklassengesellschaft von Maturanten«, »ideologische Diskussionen« in der Bildungspolitik und eine »höchstgefährliche« Wissenschaftsskepsis in Österreich.

Sie sind seit einem Monat Bildungsminister. Wie geht es Ihnen in Ihrer neuen Rolle?

Martin Polaschek: Ich bin sehr froh, dass ich diese Aufgabe wahrnehmen darf. Der Bildungsbereich ist extrem breit gestreut. Da gibt es sehr viele spannende Themen. Ich freue mich, dass ich diese nun gestalten darf.


Sie trifft, ähnlich wie Ihren Vorgänger Heinz Faßmann, der Vorwurf, dass Sie als Ex-Uni-Rektor wenig Kompetenz für Elementar- und Schulpolitik mitbringen. Was entgegnen Sie?

Ich habe sehr wohl in diesen Bereichen eine Ahnung und hatte in den 16 Jahren als Vizerektor viel damit zu tun. Die Uni Graz war außerdem die erste, die unter Minister Hahn eine Stiftungsprofessur für Elementarpädagogik erhalten hat. Die Professorin für Elementarpädagogik war meine Vizerektorin für Lehre. Man muss das auch so sehen: Es wird immer jemanden geben, der sich besser im Bildungsbereich oder in der Wissenschaft auskennt. In der Schnittmenge, glaube ich, kann ich beide Themenbereiche aber sehr gut überblicken.