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Energie

Energieversorgung: Ein Wettstreit zweier ungleicher Geschwister

So soll es aussehen, wenn es begrünt ist: das „Lowergetikum“ der FH Burgenland in Pinkafeld.
So soll es aussehen, wenn es begrünt ist: das „Lowergetikum“ der FH Burgenland in Pinkafeld.image by www.oln.at
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Das „Energetikum“ und das neu eröffnete „Lowergetikum“ auf dem Campus der FH Burgenland in Pinkafeld eint nur die Vision: Die Bauten sollen zeigen, wie sich die Energieversorgung künftig am besten managen lässt.

Noch rankt sich nichts die Fassade des Anfang März eröffneten Büro- und Laborgebäudes hinauf. Herauszufinden, was hier gut gedeiht und zugleich die 520 Quadratmeter großen Innenräume ideal vor der Sonne schützt, werde Inhalt von Forschungsprojekten sein, sagt ChristianHeschl, Studiengangsleiter für Gebäudetechnik und Gebäudemanagement sowie Leiter des Forschungscenters für Gebäudetechnik der Forschung Burgenland.

In dieser Funktion ist er auch Hausherr des neuen Lowergetikums in Pinkafeld. Schon dessen raffiniert gestaltete Geometrie rund um die Fenster soll verhindern, dass sich der Bau zu sehr erwärmt. Heizen und Kühlen funktioniert über eine Bauteilaktivierung. Dabei fließt – warmes oder kaltes – Wasser durch in Betondecken eingegossene Rohre. Außerdem gibt es noch eine Lüftungsanlage. „Wir wollen sehen, wie stark wir die einzelnen Technologien reduzieren können, ohne dass es der Nutzer spürt“, erläutert Heschl. Lowtech eben. Und langsam ahnt man, dass im Lowergetikum im Burgenland dem Prinzip „Weniger ist mehr“ ein neuer Sinn gegeben werden soll.