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Flugzeugabsturz von Smolensk

Kaczyński gibt Moskau Schuld an Tod von Bruder

Jarowlaw Kaczyński bei der Gedenkfeier für die Opfer des Flugzeugabsturzes.IMAGO/NurPhoto
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Neue Auswertungen der Blackbox sollen eine Explosion in der Unglücksmaschine belegen. Damals starb Polens Präsident Lech Kaczyński bei dem Absturz.

Im Windschatten der russischen Massaker in Butscha und anderen Kiewer Vorstädten hat die rechtspopulistische Regierung in Polen am Montag einen lang gehegten Verdacht neu lanciert. Demnach soll es sich bei dem Absturz des Präsidentenflugzeugs von Lech Kaczyński bei der westrussischen Stadt Smolensk im Jahr 2010 nicht um einen Unfall, sondern um ein gezieltes Attentat Russlands gehandelt haben. Dies bestätigte in einer gut inszenierten Pressekonferenz der langjährige politische Freund der Kaczyński-Zwillinge, Antoni Macierewicz.

Der frühere Verteidigungsminister und heutige Vorsitzende der staatlichen Smolensk-Untersuchungskommission sprach am Montag von einer Explosion im linken Flügel der Regierungsmaschine des sowjetischen Typs Tupolew. Zuerst soll demnach auf rund 100 Metern Höhe in der Nähe der Landebahn das Ende des Flügels explodiert sein, dann der Mittelrumpf der TU-154.