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Analyse

Woran es beim Kindergarten hakt

Symboldbild: Die Kindergärten bekommen mehr Geld.
Symboldbild: Die Kindergärten bekommen mehr GeldClemens Fabry
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Große Gruppen, fehlendes Personal, unzureichende Öffnungszeiten: Baustellen gibt es im Kindergarten viele. Heute wollen Bund und Länder eine „Kindergartenmilliarde“ präsentieren. Probleme bleiben aber.

Mit Trillerpfeifen, Warnwesten und auf Kinderwagen montierten Plakaten hat das Personal der Kindergärten zuletzt protestiert. Sie trugen ihren Unmut über zu wenig Pädagogen und zu große Gruppen auf die Straße. Sie haben aber auch ganz allgemein beklagt, dass die Politik sie zu wenig beachtet. Bei der Landeshauptleutekonferenz in Bregenz am Freitag will die Politik mit ihrem Pakt für die Kindergärten für Schlagzeilen sorgen. Von einer „Kindergartenmilliarde“ war im Vorfeld bereits die Rede.

Die Verhandlungen zur entsprechenden 15-a-Vereinbarung zwischen Bund und Ländern laufen noch. Bis morgen soll alles fertig sein. Der „Presse“ liegt der Entwurf für die Vereinbarung vor. Der Bund will in den nächsten fünf Jahren jeweils 200 Millionen Euro lockermachen. Das ist mehr als bisher. Zuletzt waren es 142,5 Mio. Euro. Die Länder sollen damit den Ausbau und die Verbesserung des Betreuungsangebots, die Sprachförderung und das letzte Kindergartenjahr finanzieren.