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Hermann Schützenhöfer

Hermann Schützenhöfer: „Vielleicht um ein Alzerl besser als Kurz“

Der steirische Landeshauptmann, Hermann Schützenhöfer (ÖVP), in der Grazer Burg.
Der steirische Landeshauptmann, Hermann Schützenhöfer (ÖVP), in der Grazer Burg.© Helmut Lunghammer
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Der steirische Landeshauptmann, Hermann Schützenhöfer, wirbt für die aus der Mode gekommene Große Koalition, kritisiert das »vergiftete Klima zwischen ÖVP und Justiz« – und lobt das gute Verhältnis des Kanzlers zu den Grünen.

Herr Landeshauptmann, sowohl die Bundesregierung als auch Ihre Landesregierung haben dieser Tage Halbzeit. Beginnen wir im Bund: Wie fällt Ihre Bilanz nach zweieinhalb Jahren Türkis-Grün aus?

Hermann Schützenhöfer: Sie ist sehr viel besser als der Ruf der Regierung. Es gab zuletzt eine Pflegereform, dazu kommen Steuerreform und das Paket gegen die Teuerung. Außerdem haben wir bei der Landeshauptleutekonferenz festgelegt, dass die kalte Progression abgeschafft wird, das kostet bis 2026 elf Milliarden Euro. Man darf dabei übrigens eines nicht vergessen: 21 Prozent davon zahlen die Länder, also wir. Die Inflation ist zu hoch, sie frisst die Lohnerhöhungen. Daher muss man da etwas machen – einerseits für die kleinen Einkommen, andererseits vor allem für den Mittelstand.


Die Abschaffung der kalten Progression wurde schon oft angekündigt. Warum soll das ausgerechnet jetzt kommen?