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Art & Antique

Jäger, Tänzer und ein Osiris

Die Landschaftsmalerin Emilie Mediz-Pelikan fängt in „Löwenzahn im Dresdnerland“ die Frühlingsstimmung ein.
Die Landschaftsmalerin Emilie Mediz-Pelikan fängt in „Löwenzahn im Dresdnerland“ die Frühlingsstimmung ein.Galerie Kovacek/ Peter Franc
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Die Kunstmesse Art & Antique in Salzburg bietet neben dem üblichen Angebot auch die richtigen Sammlerstücke für den Landsitz.

Das Festspielspektakel in Salzburg hat wieder volle Fahrt aufgenommen, und auch das internationale Publikum ist zurück. Für die Messeveranstalterin Alexandra Graski-Hoffmann sind das gute Nachrichten, denn sie hat sich heuer wieder entschlossen, an der vergrößerten Art & Antique Messe (13.–21. August) festzuhalten. Im Vorjahr hat die kleine Salzburger Messe aufgrund der Nachfrage von Händlerseite die Zahl der Aussteller verdoppelt. Normalerweise gab es im Sommer nur ein Zelt im Residenzhof, das Platz für rund zehn Aussteller bot. 2021 nahm sie noch den Carabinierisaal dazu. Sie hat auch das Setting beibehalten: Der Eingang in die Messe erfolgt durch das Zelt. Von dort wird man über die Prunkstiege hinauf in den Carabinierisaal geleitet, das ist der größte, zentrale Prunkraum in der Residenz.

Das Angebot der insgesamt 20 Aussteller reicht wieder von der Antike bis in die Gegenwart und bedient auch speziell die Klientel, die nach Gemälden, Bauernmöbeln und Kunsthandwerk für den Landsitz sucht. Da gibt es etwa bei Giese & Schweiger „Straße an der Salzach mit Blick auf Salzburg“ von Johann Fischbach aus dem Jahr 1849. Er hat die Aussicht vom rechten Flussufer auf Leinwand gebannt. In der Ferne steht Fischer von Erlachs Kollegienkirche mit ihren Türmen und der laternenbekrönten Kuppel, dahinter das steile Dach des romanischen Langhauses der Franziskanerkirche, links davon der Dom. Fischbach lebte von 1840 bis 1860 in Salzburg und war Mitbegründer des Salzburger Kunstvereins. Das Werk wird für 48.000 Euro angeboten.