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Europacup

Austria verliert beherzten Kampf, Rapid blamiert sich, WAC überrascht

Austria gegen Fenerbahçe
Austria gegen FenerbahçeGEPA pictures
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Austria war gegen Fenerbahçe Istanbul bemüht, verlor aber 0:2. Rapid rettete nach inferiorer erster Hälfte in Vaduz zumindest ein 1:1. Der WAC überraschte mit 1:0 bei Molde.

Die Austria erwartete in der ausverkauften Generali-Arena im Playoff der Europa League gegen Fenerbahçe Istanbul die erwartet schwere Partie: Viele türkische Fans auf den Rängen feuerten den Gegner an, der auf dem Platz seine höhere individuelle Qualität zeigte. Die Violetten aber stellten sich mit beherztem Kampf dagegen, umso bitterer die Entstehung des 0:1 aus einem Konter. Nach einem Lochpass enteilte Joshua King Bewacher Billy Koumetio und schoss ein (8.). Dem Ausgleich am nächsten kam die Austria durch einen Kopfball von Haris Tabakovic (35.), der früh für den verletzten Florian Wustinger gekommen war.

Austria blieb auch ohne Muharem Huskovic (kam wegen Hüftproblemen nicht mehr aus der Kabine) bemüht, jedoch ohne klare Torchancen. Die waren auch auf der Gegenseite Mangelware, mit der zweiten guten Gelegenheit der Türken besorgte Serdar Dursun (89.) den 0:2-Endstand. In Istanbul braucht es ohne Galvão (Gelb-Rot 83.) also ein violettes Wunder, andernfalls wartet immerhin die Conference League.

Rapid blamiert sich in Liechtenstein

Rapid-Trainer Ferdinand Feldhofer hatte dem Playoff der Conference League höchste Priorität zugeschrieben und dafür auch die Niederlage gegen den Lask mit einem B-Team in Kauf genommen. Die Taktik ging überhaupt nicht auf, denn die Hütteldorfer kamen im Hinspiel in Vaduz nicht über ein 1:1 hinaus. Und das war noch ein glückliches Resultat. Denn Grün-Weiß zeigte gegen den Vorletzten der zweiten Schweizer Liga (!) vor der Pause eine inferiore Leistung, gab keinen einzigen Schuss aufs Tor ab. „So was will ich nicht mehr sehen. Wir waren weit weg von Normalform, jeder einzelne“, schimpfte Feldhofer nach der Partie.

Mit dem Gegentreffer von Dario Ulrich Dario (10.) war Rapid angesichts der vielen Vaduz-Chancen äußerst gut bedient, auch weil der Schiedsrichter einen Ellbogen von Maximilian Hofmann im Strafraum nicht ahndete (34.) und nicht sah, dass der Lattenpendler von Mario Sutter hinter die Linie ging (45.) - VAR gibt es in dieser Europacup-Phase nicht.

Mit den Einwechslungen von Yusuf Demir, Ferdy Druijf und Jonas Auer stabilisierte sich das grün-weiße Spiel, eine Co-Produktion der ersten beiden führte auch zum Ausgleich (53.). Um die Partie zu drehen genügte diese Steigerung aber nicht annähernd, und ein Sieg wäre auch allzu schmeichelhaft gewesen. Vielmehr schlug sich Fortuna einmal mehr auf grün-weiße Seite, als ein Vaduz-Tor nach einem Eckball nicht zählte, weil der nicht eingreifende Sutter Torhüter Hedl irritiert haben sollte (63.).

Frust bei Guido Burgstaller
Frust bei Guido BurgstallerGEPA pictures

WAC jubelt in Norwegen

Der Wolfsberger AC feierte im Playoff-Hinspiel der Conference League einen 1:0-Sieg bei Molde. Die Kärntner waren im Duell mit dem norwegischen Vizemeister zwar nicht das bessere Team, erzielten durch Tai Baribo aber das einzige Tor. Der Israeli traf nach einem weiten Ausschuss und der Vorarbeit von Thorsten Röcher (22.) und bescherte dem WAC damit eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel nächste Woche.

WAC jubelt
WAC jubeltAPA/AFP/NTB/SVEIN OVE EKORNESVAG

(swi/APA)