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Heizen

„Häufig werden zu große Öfen gekauft“

Steigende Energiepreise und Versorgungsengpässe befeuern die Nachfrage nach Kachel-, Kamin- und Schwedenöfen.
Steigende Energiepreise und Versorgungsengpässe befeuern die Nachfrage nach Kachel-, Kamin- und Schwedenöfen.(c) Getty Images (lucentius)
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Die Nachfrage nach alternativen Heizsystemen steigt: Vor dem Kauf eines Kaminofens oder Schwedenofens sollten einige Punkte beachtet werden – vor allem, welcher Ofen überhaupt passt und ob der Anschluss rechtlich auch in Ordnung ist.

Der Sommer neigt sich dem Ende zu, die kalte Jahreszeit rückt immer näher. Steigende Energiepreise und die Angst vor Versorgungsengpässen, besonders bei Gas, haben nicht nur die Nachfrage nach alternativen Heizsystemen, sondern auch nach Zusatzheizungen befeuert. Auf der Wunschliste ganz oben stehen dabei Kachel- und Kamin- beziehungsweise Schwedenöfen. „Bisher waren diese Öfen wegen der Atmosphäre, die sie verbreiten, gefragt. Jetzt ist der Grund die Autarkie, die mit ihnen verbunden ist“, sagt Harald Nohava, Geschäftsführer des Ofenspezialisten Feuerhaus.

Wer allerdings erst jetzt auf die Idee kommt, braucht Geduld. „Die Situation ist herausfordernd“, erzählt Nohava. Bei einem heute bestellten Kaminofen liegt die Wartezeit je nach Hersteller bei sechs bis zehn Monaten. „Sollen wir ihn auch montieren, sind wir bei zehn bis zwölf Monaten. Wir sind ausgebucht und suchend dringend Mitarbeiter zur Montage“, sagt Nohava. Ähnlich ist die Situation bei Kachelöfen, hier ist ebenfalls Geduld gefragt.

Wir warnen davor, einen gebrauchten Ofen zu kaufen.

Christian Leiner, Landesinnungsmeister der Wiener Rauchfangkehrer