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Wer hört schon gern, dass seine Haut einem Fliesenboden ähnelt?
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Beauty

"Die äußere Hautschicht ähnelt einem Badezimmerboden"

Was die Haut mit einem Fliesenboden verbindet und wie man mit High-End-Kosmetik ein bisschen Kitt nachlegen kann.

Mit Vergleichen ist es ja so eine Sache. Wer hört schon gern, dass seine Haut einem Fliesenboden ähnelt? Doch wer die Komplexität unseres größten (und mit durchschnittlich 14  Kilogramm auch schwersten) Organs verstehen will, ist doch auch froh, wenn es ein Dermatologe wie Markus Dawid anschaulich auf den Punkt bringen: „Die äußere Hautschicht ähnelt einem Badezimmerboden. Wenn es dort Probleme gibt, muss man schauen, ob es an den Fliesen oder den Fugen liegt.“

Bei den Fliesen handelt es sich um Hornzellen, der Fugenmörtel ist eine komplexe Zusammensetzung aus Lipiden und Eiweißen. Dieser biologische „Kleber“ hält die Hornzellen zusammen und dichtet die natürliche Barriere unserer Haut ab.

Wird er rissig oder gar bröselig, kann Feuchtigkeit verloren gehen. Wenn der Wasserverlust höher ist als die Feuchtigkeitsmenge, die aus tieferen Hautschichten aufgenommen wird, trocknet die Haut aus. Ein Spannungsgefühl und Rötungen sind die ersten Anzeichen, später bilden sich Schüppchen, und die Hornhaut reißt ein. Diese kleinsten Einrisse sind ideale Eintrittspforten für allergieauslösende Stoffe oder Bakterien, was wiederum zu Ekzemen führen kann.