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Aktie der Woche im Check

Starbucks schüttet 20 Mrd. zugunsten der Aktionäre aus. Soll man die Aktie kaufen?

Starbucks-Filiale in Peking.
Starbucks-Filiale in Peking.
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Die Kaffee-Kette will kräftig expandieren und nimmt nun Milliarden in die Hand, um Anleger mit Dividenden und Aktienrückkäufen zu erfreuen. Das Papier, lange schwach, bewegt sich bereits wieder nach oben.

Das hören die derzeit nicht gerade verwöhnten Aktionäre gern: Der Gewinn soll in den nächsten drei Jahren um 15 bis 20 Prozent je Aktie steigen, einige Milliarden Dollar werden in Technologie und Expansion gesteckt, und die Zahl der Filialen soll weltweit um 10.000 auf rund 45.000 steigen. Diese Pläne kündigte die weltweit größte Kaffee-Kette Starbucks am Dienstag auf ihrem Investorentag an. Die Aktie, die nach dem 52-Wochen-Tief von 68,39 Dollar Mitte Mai eine deutliche Erholung hingelegt hatte, verteuerte sich daraufhin noch einmal ordentlich und notiert nun bei knapp 93 Dollar. Das bedeutet ein 26-Wochen-Hoch und ein positives Chartsignal, der Kurs ist allein in der Vorwoche um zehn Prozent gestiegen.

Die Corona-Pandemie habe das Kundenverhalten nachhaltig verändert, teilte Starbucks mit. Der gestiegenen Nachfrage nach Liefer- und Drive-Thru-Bestellungen sowie Kalt- und individuellen Kaffeegetränken wolle man mit zeitsparenden technisierten Brühsystemen nachkommen. Zudem soll weniger Plastikmüll erzeugt werden – was besonders bei der jüngeren Kundschaft gut ankommen dürfte. Doch damit nicht genug.