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Pizzicato

Am Würstelstand

Von der Hofburg zum Würstelstand: Alexander Van der Bellen (VdB) und Heinz Fischer mischten sich jüngst in Wien Josefstadt, umringt von PR-Leuten und Journalisten, vermeintlich unters Volk, um ihre Verbundenheit medienwirksam zu inszenieren.

VdB: Gell, Heinz: Was der Mick Jagger kann, das können wir noch allemal. Ein Abstecher an den Würstelstand, und schon sind wir in aller Munde. Dagegen schaut der Marco Pogo – oder wie der heißt – ganz schön alt aus. Wir sind die Stones from Austria.
Fischer: Na ja, ich war für die Beatles. Und die Philharmoniker.
VdB: Für mich geht's jetzt um die Wurst, und da brauch ich jede Unterstützung. Eine Stichwahl möchte ich mir diesmal ersparen. Mir hat das Gwirks vom letzten Mal mit den drei Wahlgängen gereicht.
Fischer: Ich mach gern mit bei deinem Wohlfühl-Wahlkampf. Ich wohne hier ja fast ums Eck. Meine Stimme hast du – und am Sonntag hab ich sogar Geburtstag. Wenn das kein Omen ist.
VdB: Du bist ein echter Freund. Was darf ich dir spendieren? Sacher-Würstel mit Senf und Kren? Und dazu ein Ottakringer?
Fischer: Ich hätt lieber Käsekrainer. Die darf ich daheim nicht essen. Die hat die Margit vom Speiseplan gestrichen.
VdB (zum Standler): Und mir packen Sie bitte noch eine Knacker ein. Eine Beamtenforelle für Juli, meinen Hund.

Reaktionen an: thomas.vieregge@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 03.10.2022)