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Anstoß

Warum sich Deutschlands Fußball die Hand vor den Mund halten muss

Zuerst die Geste, dann der Flop - und in beiden Fällen trifft es zu: Schweigen ist Gold.
Zuerst die Geste, dann der Flop - und in beiden Fällen trifft es zu: Schweigen ist Gold.(c) Getty Images (Alexander Hassenstein)
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Es droht das erneute frühe WM-Aus nach dem Japan-Debakel. Eine Überraschung? Nein. Wer auf Könner wie Hummels verzichtet, ohne wortgewaltigen „Team-Leader“ wie Lahm kickt, notorische Besserwisser hofiert, sich von der „One-Love"-Schleifen-Debatte irritieren lässt und auch noch unprofessionelles Spiel zulässt, kann nur verlieren.

Unaufhaltsam Millionen von Katars Staatsfonds nehmen, der den FC Bayern sponsert. Dem Geldgeber trotz Bedenken aus den eigenen Reihen, von den Fan-Tribünen und damit dem Konsumenten, die Treue halten und Verträge ohne längeres Aufsehen verlängern – aber anderen fehlenden Mut in der Debatte bei der Fußball-WM in Katar um die „One-Love“-Schleife vorwerfen: man möchte meinen, Deutschlands Fußball hätte nach dem blamablem 1:2 gegen Japan andere Sorgen.

Das geisterhafte Poltern von Ex-Bayern-Mastermind Uli Hoeneß erklärt selbstredend das Problem der DFB-Elf. Die äußeren Einflüsse sind zu groß, mediale Einflüsse wirken belastend und patscherte Aussagen und Auftritte von Funktionären – Österreich ist auch in diesem Punkt nicht Weltmeister – skizzieren zu der ganzen Thematik rund um Misserfolge, Souveränität und Spielkultur ein wackeliges Kartenhaus.