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Voestalpine erlitt 2011/12 Gewinneinbruch

Voestalpine
Voestalpine(c) EPA (Voestalpine Handout)
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Der Stahlkonzern Voestalpine muss 205 Millionen Euro für ein laufendes Kartellverfahren zurückstellen.

Der börsenotierte Stahlkonzern Voestalpine hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011/12 trotz Umsatzrekords einen Gewinneinbruch hinnehmen müssen. Das operative Ergebnis (EBIT) verschlechterte sich im Jahresabstand von 984,8 auf 704,2 Millionen Euro. Grund dafür ist die 205 Millionen Euro schwere Vorsorge für für das derzeit noch laufende Schienenkartellverfahren und die Schließung der Schienenfertigung in Deutschland. Die EBIT-Marge gab von neun auf 5,8 Prozent nach. Der Umsatz stieg um 10,1 Prozent auf 12,058 Milliarden Euro, wie der Konzern mitteilte.

Das Nettoergebnis (vor Minderheiten und Hybridkapitalzinsen) brach um 30,5 Prozent auf 413,3 Millionen Euro ein. Der Gewinn je Aktie (EPS) verringerte sich gegenüber dem Jahr davor von 3,04 auf 1,98 Euro. Dennoch soll die Dividendenausschüttung auf Vorjahresniveau gehalten werden.

Nettoverschuldung gesunken

Deutlich gesunken ist die Nettoverschuldung in Relation zum Eigenkapital - das Gearing verbesserte sich zum Bilanzstichtag (31. März 2012) von 57,8 auf 53,5 Prozent.

Für 2012/13 erwartet Konzernchef Wolfgang Eder - trotz des schwierigen Umfeldes im Stahlbereich - "aus heutiger Sicht wieder ein operatives Ergebnis in etwa auf dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres".

Das vergangene Jahr sei durch die Verschärfung der Verschuldungskrise in Europa sowie eine Abkühlung der wirtschaftlichen Dynamik in China und Brasilien aber auch durch eine positive Entwicklung in den USA geprägt gewesen. Dennoch hätten sich alle Divisionen bis auf den Stahlbereich weitestgehend stabil gezeigt. Die Stahl-Division habe sich im Jahresverlauf deutlich schwächer entwickelt.

 

(APA)