CBD: Ein Rechtsbruch, der keiner ist

CBD wird aus Hanf gewonnen und hat keine berauschende Wirkung.
CBD wird aus Hanf gewonnen und hat keine berauschende Wirkung. (c) APA/AFP/DON MACKINNON
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Der Versuch des Sozialministeriums, Cannabidiol-haltige Lebensmittel im Erlassweg zu verbieten, ist untauglich. Sich dagegen zu wehren, ist dennoch schwierig.

Wien. Jeder Branche ihren Hype, jedem Hype seine Zeit. Was Bitcoin 2017 für die Finanzbranche war, ist aktuell Cannabidiol, kurz CBD, für die Lebensmittelbranche. Bevor man auf falsche Gedanken kommt, mit Drogen hat CBD absolut nichts zu tun. Cannabis enthält verschiedene sogenannte Cannabinoide. Die beiden bekanntesten sind Cannabidiol und Tetrahydrocannabinol (THC). Letzterer Stoff ist psychoaktiv und verantwortlich für das „High“ beim Konsum von konventionellem (illegalem) Cannabis. Reines CBD hingegen verursacht keinen Rausch. Was es interessant macht, ist seine angeblich analgetische, neuroprotektive und entzündungshemmende Wirkung.

Viele der Cannabidiol zugeschriebenen Effekte sind jedoch noch nicht wissenschaftlich bestätigt, wie die Österreichische Agentur für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit betont. Das schmälert das Interesse der Konsumenten allerdings nicht.

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