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Die Prinzessin & der Osterhase

SALZBURGER FESTSPIELE: 'DON CARLOS' /BREUNNER AUERSPERG
(c) APA/FRANZ NEUMAYR
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Elisabeth Auersperg-Breunner hat das Osterfest analysiert. Ihr Faible für Ostern hat sie auch zu ihrem ersten Buch gebracht.

Wien. Eine Woche. So lange braucht Elisabeth Auersperg-Breunner, um ihr Anwesen am Attersee mit Osterschmuck zu dekorieren. „Aber wirklich nur, wenn die ganze Mannschaft mithilft“, sagt die „Prinzessin“, wie die geborene Flick gern genannt wird. Allein im Garten werden 15 mannsgroße Osterhasen aufgestellt.

Ihr Faible für Ostern hat sie auch zu ihrem ersten Buch gebracht. „Das Buch ist entstanden, weil es entstehen musste“, meinte die 40-Jährige gestern, Dienstag, bei der Präsentation des Buches „Ostern. Tradition, Dekoration und Kulinarik“ (Brandstätter Verlag) in der K.u.K. Hofzuckerbäckerei Demel. Immerhin pflegt sie ihren Gästen – als einstige Literaturstudentin – passende Bücher ins Zimmer zu legen. Und zum Thema Ostern gab es einfach kein „Allround-Buch“.

"Ich bin ja auch Bäuerin"

Zwei Jahre lang hat Auersperg-Breunner an dem Buch gearbeitet, in dem neben Rezepten von Adi Nairz und Deko-Tipps der Hausherrin auch ein Überblick über Osterbräuche gegeben wird. „Wissen Sie, ich bin ja auch Bäuerin, deshalb interessiere ich mich für bäuerliche Bräuche“, sagt die vierfache Mutter, deren Geschwister per Flugzeug zur Präsentation angereist sind.

Außerdem fanden sich Karl und Martina Hohenlohe, Marie Liechtenstein, Katja und Alexander Quester, Albert Rohan, Benedikt Metternich und Wulf Matthias im Demel ein. „Es sind nur Menschen, die nachweislich noch an den Osterhasen glauben“, meinte Verleger Nikolaus Brandstätter. Der hat laut der Autorin übrigens auch ein Exemplar erhalten ...

("Die Presse", Print-Ausgabe, 02.04.2014)