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Costa Concordia: Wer darf das Schiffswrack zerlegen?

(c) Reuters (Alessandro Bianchi)
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Noch ist unklar, in welchem Hafen die havarierte Costa Concordia abgewrackt werden soll. Das günstigste Angebot kommt aus der Türkei.

Bis Anfang Mai soll entschieden werden, in welchem Hafen die havarierte Costa Concordia abgewrackt werden soll. Das günstigste Angebot für die Zerlegung des im Jänner 2012 verunglückten Kreuzfahrtschiffes habe bisher der Hafen Istanbul eingereicht, berichtete Zivilschutzchef Franco Gabrielli in einer Ansprache vor dem Parlament am Donnerstag.

40 Millionen Dollar (28,90 Mio. Euro) würde die Abwrackung in der Türkei kosten. Das teuerste Angebot sei vom Hafen Civitavecchia nördlich von Rom eingereicht worden, der 200 Millionen Euro für die Zerlegung der Costa Concordia fordert. "In der Mitte gibt es noch die Angebote des toskanischen Hafens Piombino und von Genua", berichtete Gabrielli. Ein besonders wettbewerbsfähiges Offert aus Norwegen sei wegen der Entfernung ausgeschlossen worden.

Zerlegung in italienischem Hafen?

Der Zivilschutzchef äußerte die Hoffnung, dass sich das Unternehmen Costa Crociere, Betreiberin des verunglückten Kreuzfahrtschiffes, für einen italienischen Hafen entscheidet.

Noch unklar ist, wann das Wrack der Costa Concordia vor der italienischen Insel Giglio abgeschleppt wird. Laut Gabrielli werde die Abschleppung spätestens bis September erfolgen. Ein Datum sei noch nicht festgelegt worden.

(APA)