Düpierte Erwartungen: Dem Clown sind die Schuhe viel zu groß, aber er tut so, als wäre das normal.
Philosophie

Zum Faschingsausklang: Es ist schon komisch, was wir lustig finden

Humor macht uns erst zu Menschen, er ist ein Lebenselixier. Aber was uns zum Lachen reizt und wozu das dient, ist bis heute trotz so mancher Theorien ein Rätsel geblieben – und damit ein Auftrag an Philosophen.

Narren, Umzüge, Kostüme und derbe Witze: Mit dem morgigen Dienstag erreicht der Fasching seinen finalen Höhepunkt. Es soll Zeitgenossen geben, die solche kollektiven Ausbrüche forcierten Frohsinns gar nicht lustig finden. Aber sie lachen über andere Dinge, hoffentlich zumindest. Denn Humor ist etwas, was uns erst zu Menschen macht – eine der wenigen Eigenschaften, die uns auch nach heutigem Forschungsstand fundamental von Tieren unterscheiden. Man hat zwar bei Primaten ein spielerisches Necken beobachtet, das wir auch von unseren Babys kennen, aber da scheint es sich doch nur um eine ziemlich rudimentäre Vorform zu handeln.

Doch seltsam: So sehr uns der Humor auszeichnet, so schwer fällt es uns, ihn richtig zu deuten. Was ist es, was uns zum Lachen reizt? Und warum finden wir Spaß und Nonsens so befreiend, ja beglückend? Das ist bis heute eine ziemliche Rätselfrage geblieben – und damit ein Auftrag an die Philosophie.

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