"Who the f*** is Alison Lewis?"

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Die "Heute"-Geschichte um die im Wiener Club "Grelle Forelle" bestohlene Sängerin löst sich langsam auf.

Ein 18-jähriger Algerier soll die "Gunst der frühen Stunde" vor Kurzem genutzt haben, um die australische Sängerin Alison Lewis auszurauben. Und zwar während sie im Wiener Club "Grelle Forelle" auf der Bühne stand. Das Problem an dieser Meldung der Tageszeitung "Heute" trägt einige Farben: Eintritt ist erst ab 21 Jahren, zum Beispiel. Die "Grelle Forelle" öffnet außerdem erst wieder am 1. Oktober nach der Sommerpause, der Elektronikclub war demnach zum Tatzeitpunkt geschlossen. Auch sonst dürften an der Geschichte nicht viele Fakten stimmen, die Betreiber des Lokals veröffentlichten eine Richtigstellung.

Auch die auf dem Foto des Berichts abgebildete Frau meldete sich ihrerseits zu Wort. Es handelte sich nämlich nicht um eine australische Sängerin, sondern eine Musikerin aus Detroit, die es "abstoßend finde, dass ihr Bild für ausländerfeindliche Propaganda eingesetzt wird". Die richtige Alison Lewis trat tatsächlich in Wien auf, allerdings im Werk nebenan, dort wurde ihr offenbar tatsächlich das Telefon gestohlen. Sie wisse aber nichts von einer Verhaftung, sei niemandem böse, aber angewidert, dass ihr Name mit einer "Anti-Flüchtlings-Propaganda" in Verbindung gebracht wurde.

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