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Gruppenpraxen: Ärztekammer plant Aktionstag

Wartezimmer einer Arztpraxis
Wartezimmer einer Arztpraxis(c) Clemens Fabry
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Erwartet werden bei der Veranstaltung 1000 Ärzte.

Wien. Die Ärztekammer mobilisiert wieder gegen den geplanten Ausbau der medizinischen Primärversorgung. Nachdem die Ärzte vor Weihnachten schon mit einem Streik- und Aktionstag gegen die geplante Gesundheitsreform protestiert hatten, ist nun eine große Informationsveranstaltung geplant. Danach sind weitere Proteste möglich.

Zu der Veranstaltung der Bundeskurie der niedergelassenen Ärzte im Wiener Museumsquartier werden an die 1000 Ärzte erwartet. Man wolle jetzt einmal seriös informieren und ein Stimmungsbild der Ärzte bekommen. Danach seien weitere Proteste nicht ausgeschlossen. „Für die Kollegen steht viel auf dem Spiel“, sagt Vizepräsident Johannes Steinhart.

 

„Gipfeltreffen“

Die Veranstaltung, die von der Standesvertretung als „Gipfeltreffen“ bezeichnet wird, sollte ursprünglich bereits am kommenden Mittwoch, dem 8. März, stattfinden, wurde nun aber wegen des Todes von Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser um eine Woche auf den 15. März verschoben. Ungeachtet der Brisanz ist die Verschiebung für Steinhart selbstverständlich: „Das ist eine Frage der Standesethik und der Ehrerbietung gegenüber einer Kollegin, die unseren Berufsalltag als Kinder- und Spitalsärztin sehr gut kennengelernt hatte.“ (APA)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 03.03.2017)