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Analyse

Was SPÖ und FPÖ trennt und was verbindet

Rot-Blau nach der Wahl? FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache (l.) legt wie SPÖ-Chef Christian Kern Bedingungen für Koalitionen fest.
Rot-Blau nach der Wahl? FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache (l.) legt wie SPÖ-Chef Christian Kern Bedingungen für Koalitionen fest.(c) Georges Schneider / picturedesk.com
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Die SPÖ tut sich schwer mit der Koalitionsfrage. Es gibt vermeintliche Stolpersteine auf dem Weg zu Rot-Blau, aber auch Annäherungen.

Dieses Mal wird ÖVP-Obmann Sebastian Kurz im Wettlauf um Aufmerksamkeit der SPÖ und ihrem Parteivorsitzenden, Bundeskanzler Christian Kern, kaum Paroli bieten können. Schließlich blickt alles auf die SPÖ und wie es die Kanzlerpartei nun mit Rot-Blau im Bund hält. Zuletzt hatten sich in der Sozialdemokratie die Stimmen gemehrt, sich die FPÖ-Option zumindest aus taktischen Gründen offenzuhalten. Eine Gratwanderung für Parteichef Kern, die ähnlich wie in Wien zur Zerreißprobe für die SPÖ werden könnte.

Das SPÖ-Präsidium und dann der Bundesvorstand werden am Mittwoch die Eckpfeiler für Koalitionen und damit auch für ein etwaiges rot-blaues Bündnis nach der Nationalratswahl am 15. Oktober in Form eines Kriterienkatalogs beschließen. Für Zündstoff sorgt ein Zeitplan für eine Urabstimmung der SPÖ-Mitglieder zu Koalitionen: Befragung der Parteibasis schon vor oder erst nach der Wahl? Zu letzterer Variante tendieren Kern und die SPÖ-Zentrale.