Außenpolitik

Jens Spahn: "Reflexe gehen nicht durchs Hirn"

Jens Spahn
(c) Die Presse (Clemens Fabry)

CDU-Finanzstaatssekretär Jens Spahn findet Berichte über Rechtsruck in Österreich "überheblich", hält nichts von muslimischen Feiertagen und deutet an, wie ein Kompromiss mit den Grünen in der Migrationspolitik aussehen könnte.

Die Presse: Sie waren auf der ÖVP-Wahlparty in Wien. Was haben Sie denn am nächsten Tag Kanzlerin Angela Merkel im Bundesvorstand darüber berichtet?
Die Kampagne von Sebastian Kurz war bemerkenswert. Vor allem ist es spannend, wie er soviele Menschen mobilisieren konnte. In der deutschen Debatte geht leider unter, dass die ÖVP binnen fünf Monaten den Sprung von Platz drei auf Platz eins geschafft hat. Das hab' ich nochmal deutlich gemacht.  Aber die Ausgangslagen in Österreich und Deutschland sind völlig unterschiedlich. Hut ab vor der Kampagne von Sebastian Kurz, aber deshalb müssen wir in der Union nicht alles anders machen.