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Außenpolitik

Trumps Kampfansage an die UNO

Die Vollversammlung der Vereinten Nationen hat Trumps Jerusalem-Entscheidung mit großer Mehrheit verurteilt. Das Weiße Haus drohte den Staaten daraufhin mit dem Rotstift.
Die Vollversammlung der Vereinten Nationen hat Trumps Jerusalem-Entscheidung mit großer Mehrheit verurteilt. Das Weiße Haus drohte den Staaten daraufhin mit dem Rotstift.APA/AFP/EDUARDO MUNOZ ALVAREZ
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Die Weltorganisation muss im nächsten Jahr mit weniger Geld auskommen. Die Regierung des US-Präsidenten reklamiert die Einschnitte für sich und droht mit weiteren Kürzungen.

New York/Wien. Donald Trump beendet das Jahr 2017 mit einer Kampfansage an die Vereinten Nationen. Zu Weihnachten hatte sich die UN-Vollversammlung auf das Budget für die kommenden zwei Jahre geeinigt – mit Einschnitten von 285 Millionen US-Dollar. Die US-Botschafterin bei der UNO in New York, Nikki Haley, versuchte prompt, sich die „historische Kürzung“ auf die Fahnen zu schreiben. Die USA hätten die Reduktion ausverhandelt, verkündete sie in einer Aussendung. „Es ist bekannt, dass die Vereinten Nationen ineffizient und verschwenderisch sind. Wir werde es nicht zulassen, dass die Großzügigkeit der US-Amerikaner länger ausgenutzt wird oder ungeprüft bleibt.“ Weitere Einschnitte seien zu erwarten.