Europa zieht Schutzwall hoch

Die Übernahme des deutschen Roboterherstellers Kuka durch eine chinesische Firma im Jahr 2016 galt vielen als „Weckruf“.
Die Übernahme des deutschen Roboterherstellers Kuka durch eine chinesische Firma im Jahr 2016 galt vielen als „Weckruf“.(c) Bloomberg (Martin Leissl)

Aus Sorge vor unerwünschtem chinesischen Staatseinfluss will Deutschland Firmenkäufe erschweren. Auf EU-Ebene wird an einem Screening für Investitionen gearbeitet.

Wien. Investitionen aus dem Ausland sind in westlichen Marktwirtschaften eigentlich sehr begehrt. Sie bringen zusätzliches Kapital ins Land und können so für Jobs sorgen oder die Produktivität erhöhen. Geht es um Investitionen in wichtige Infrastruktur oder den Hochtechnologie-Bereich, und kommt der Käufer auch noch aus China, dann schrillen seit einigen Jahren jedoch vielerorts die Alarmglocken. Denn China versucht seine in weiten Teilen direkt vom Staat gelenkte Wirtschaft von der Werkbank der Welt zum globalen Anführer im Technologiebereich umzubauen. Und das dafür notwendige Know-how wird oft mitsamt der dazugehörigen Firma in Europa oder den USA gekauft.

Mehr erfahren

Piano Position 1