Heizöl hat sich um fast ein Viertel verteuert, Diesel um 15 Prozent

Verteuert haben sich vor allem Sprit und Heizöl.

Die Preise für Haushaltsenergie sind zuletzt deutlich gestiegen. Das geht es aus dem neuen Energiepreisindex hervor.

Die Preise für Haushaltsenergie sind im August um 7,5 Prozent höher als im Vorjahresmonat gelegen. Verteuert haben sich vor allem Sprit und Heizöl sowie Brennholz, geht aus dem von der Österreichischen Energieagentur berechneten Energiepreisindex (EPI) hervor. Gas war billiger als vor einem Jahr. Der Strompreis war fast unverändert.

"Vor allem die Treibstoffpreise wirkten sich auf die allgemeine Teuerung aus, die Inflationsrate lag bei 2,2 Prozent", so Energieagentur-Geschäftsführer Peter Traupmann laut Pressemitteilung. "Und für einen preislich spannenden Herbst" werde auch noch die Strompreiszonentrennung sorgen. Einzelne Unternehmen haben bereits Preiserhöhungen bei Strom und Gas angekündigt. Sie begründeten dies neben höheren Beschaffungskosten auch mit der ab heute, 1. Oktober, wirksamen Trennung der deutsch-österreichischen Strompreiszone.

Im Vergleich zum Vormonat Juli stiegen die Preise für Haushaltsenergie laut EPI nur leicht um 0,1 Prozent.

Diesel war im August 15,2 Prozent teurer als im Vorjahresmonat, Superbenzin um 12,3 Prozent. Eine 50-Liter-Tankfüllung kostete für Diesel um 8 Euro mehr als vor einem Jahr und für Superbenzin um 7 Euro mehr. Im Vergleich zum Vormonat Juli kostete Diesel um 0,5 Prozent weniger, Superbenzin um 0,5 Prozent mehr. Diesel sei damit der einzige Energieträger, der sich im Monatsabstand verbilligt habe, so die Energieagentur. Die Differenz zwischen Diesel und Superbenzin habe 7 Cent betragen und sei damit wieder überdurchschnittlich hoch.

Heizöl kostete im August fast eine Viertel (24,3 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Eine 3.000-Liter-Tankfüllung war um 480 Euro teurer.

Der Preis von Brennholz stieg um 10,4 Prozent. Holzpellets waren um 4 Prozent teurer.

Billiger war Gas mit einem Preisrückgang um 5,7 Prozent. Fernwärme kostete um 2,2 Prozent mehr. Der Strompreis ging leicht um 0,1 Prozent zurück.

Im Vergleich zum Vormonat Juli stiegen die Preise für Brennholz (0,8 Prozent), Heizöl (0,7 Prozent), Fernwärme (0,6 Prozent), Superbenzin (0,5 Prozent) und Holzpellets (0,4 Prozent). Gas und Strom waren unverändert.