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Die Republik und das „Jihad-Mädchen“

Mutter Senada S. hat mehrmals nach ihrer Tochter gesucht.
Mutter Senada S. hat mehrmals nach ihrer Tochter gesucht.Akos Burg / Die Presse

Das Foto der 15-jährigen Sabina aus Wien, die sich dem IS anschloss, ging um die Welt. Ihre Mutter hat sie oft gesucht – von der Republik habe sie kaum Hilfe erhalten. Nun tobt ein Rechtsstreit.

Bestenfalls oberflächlich sind die Nachrichten, die die Mutter in Wien unregelmäßig erreichen, versendet aus einer Gegend, in der die Herrscher noch an der dämonischen Utopie des „Islamischen Staats“ (IS) festhalten. Wie geht es euch? Mir geht es gut? Wetter, dies, das – die Nachrichten vermitteln den Anschein einer Normalität. Als wenn ihre Tochter in Wien leben würde, solche Gespräche seien das, sagt Senada S.