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"Gefahr in Verzug": Tiroler Rosenberger-Raststätte geschlossen

BARBARA GINDL
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Wegen Gefahr durch die technische Einrichtung wurde der Standort am Mittwoch "mit sofortiger Wirkung" stillgelegt". Der Masseverwalter zeigte sich für die weiteren 16 Standorte der Raststätten-Kette optimistisch.

Nach der Pleite des Raststätten-Betreibers Rosenberger schließt nun die Filiale in Ampassen (Tirol): Der Betrieb wurde am Mittwoch eingestellt. "Der Standort wird mit sofortiger Wirkung stillgelegt", sagte Masseverwalter Christian Lind. Bei der technischen Einrichtung sei "Gefahr in Verzug". Bezüglich der weiteren 16 Standorte zeigte er sich optimistisch. Es gebe internationale und nationale Interessenten für einen Einstieg als Investor.

Der Masseverwalter begründete die am Mittwoch getroffene Entscheidung über den Standort im Bezirk Innsbruck-Land damit, dass die elektrischen Anlagen nicht ausreichend betriebssicher seien. "Daher habe ich die sofortige Schließung des Standortes angeordnet", sagte Lind. Die Sicherheit stehe im Vordergrund. Um den Standort wieder fit zu machen, würde es laut dem Masseverwalter enorme Investitionen brauchen.

Es müsse noch die gerichtliche Genehmigung der Schließung eingeholt  werden, diese werde unverzüglich beantragt, sagte der Rechtsanwalt. Danach haben die Mitarbeiter die Möglichkeit, berechtigt ihren vorzeitigen Austritt zu erklären. Dabei würden sie von der zuständigen Arbeiterkammer begleitet, hieß es.

Der Fortbetrieb der anderen Standorte laufe weiterhin zufriedenstellend, teilte Lind mit. Über die Rosenberger Restaurant GmbH mit Hauptsitz in Loosdorf (Bezirk Melk) war im Dezember am Landesgericht St. Pölten ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet worden. Die unbesicherten Verbindlichkeiten wurden mit 12,3 Mio. Euro angegeben. Betroffen sind rund 300 Gläubiger und 448 Dienstnehmer. Die Prüfungs- und Berichtstagsatzung ist für 12. Februar geplant, die Sanierungsplantagsatzung findet am 13. März statt.

 

(APA/Red.)