Graffiti, der Reiz des Verbotenen

Eine typische Graffitimauer am Donaukanal.Die Presse

Vergängliche Kunst oder verbotene Beschmierung? So oder so prägen Graffiti seit den 1980ern das Wiener Stadtbild. Die Graffiti sind dabei nicht nur anspruchsvoller geworden, sondern auch breitentauglicher.

Wien. Der Taucher gegenüber vom Badeschiff, der mit einem rosa Strohhalm das Wasser aus dem Donaukanal zu schlürfen scheint, ist die große Ausnahme. Denn dass Graffiti jahrelang – seit 2012 – bestehen bleiben, ohne längst mehrfach übermalt worden zu sein, ist durchaus unüblich.