Der Terminator ist wieder da

Schwarzenegger gratuliert seinem jüngsten Sohn Ende April zum Uniabschluss.(c) Instagram/@Schwarzenegger

MediagramArnold Schwarzenegger nutzt Instagram für vieles: Werbung für seine verschiedenen Hilfsprojekte, den Klimaschutz, vor allem sich selbst – und Liebeserklärungen an seine Kinder.

Diese Woche beehrt er wieder einmal seine Heimat. Am Dienstag wird Arnold Schwarzenegger in Wien den dritten von ihm ausgerufenen R20 Austrian World Summit eröffnen, zu dem auch die junge schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg kommt. Erstmals wird es begleitend dazu auf dem Heldenplatz einen „Climate-Kirtag" geben.

Das Thema Klimaschutz ist auch wiederkehrendes Thema auf Schwarzeneggers Instagram-Profil. Seit Juli 2012 ist der ehemalige Gouverneur von Kalifornien in dem sozialen Netzwerk aktiv und lässt seine 17,2 Millionen Einwohner an seinem Alltag teilhaben. Sehr treffend beschreibt er sich dort so: „Former Mr. Olympia, Conan, Terminator and Governor of California: I killed the Predator. I told you I'd be back." Zurück kommt er nun tatsächlich, und damit ist nicht sein Wien-Besuch gemeint, sondern die Rückkehr als Terminator. „Terminator: Dark Fate" kommt Anfang November in die Kinos; wie einst ist auch Linda Hamilton wieder dabei, weshalb Schwarzenegger unlängst Fotos von damals und jetzt geteilt hat.

 

Jetzt singt er mit Gabalier!

Bisher noch keine Spur gibt's bei Arnies Insta-Auftritt von seinem steirischen Landsmann Andreas Gabalier. Dabei haben die beiden soeben ihr erstes gemeinsames Lied „Pump It Up" präsentiert. Das Video zeigt sie beim Radeln in Los Angeles und beim Gewichteheben in einem Fitnessstudio, Gabalier singt auf Englisch: „He was born in Austria", Schwarzenegger darf seine bekanntesten Sätze „Hasta la vista, Baby" und „I'll be back" einstreuen und dann auch ein paar Zeilen singen. Zwischendurch sehen wir den jungen Arnie seine Muskeln zeigen.

Im Internet wurde das schon als „zweitpeinlichstes Video" bezeichnet, „das im letzten Monat aus Österreich kam". Laut „Krone" wurde das unter Mithilfe von Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz produziert. Auf Instagram ist dazu noch nichts zu lesen, obwohl Schwarzenegger sehr regelmäßig postet. Von seinen Sportveranstaltungen für und mit behinderten Menschen zum Beispiel, von Dreharbeiten und Begegnungen mit Fans.

Besonders oft zeigt er sich mit seinen Kindern. Zuletzt etwa mit seinem unehelichen Sohn, John Baena, bei dessen Studienabschluss Ende April (großes Bild). Schwarzenegger schrieb dazu, wie stolz er auf ihn sei und wie sehr er ihn liebe. Baena ist das jüngste seiner fünf Kinder und der Sohn seiner früheren Hausangestellten. Vermutlich zerbrach die langjährige Ehe mit Kennedy-Nichte Maria Shriver auch an dieser Affäre. Allen seinen Kindern gratuliert er an ihren Geburtstagen oder zu wichtigen Meilensteinen, wobei er Patrick, den jüngsten Sohn von Shriver, besonders oft erwähnt oder auf Reisen mitnimmt, etwa zum Hahnenkammrennen nach Kitzbühel. Auch von damals gibt es Fotos.

Schwarzenegger hat eine Vorliebe für Selfies und Videobotschaften, in denen er sein Gesicht ganz nah an die Kamera hält, und teilt gern Bilder, die ihn mit berühmten Persönlichkeiten, wie dem ehemaligen US-Präsidenten Richard Nixon, George W. Bush senior, Silvester Stallone oder Clint Eastwood zeigen. Ein bisschen nostalgisch darf man mit 71 sein. Und noch etwas darf auf diesem Insta-Profil nicht fehlen: Gewichte. Gefühlt jedes zweite Foto zeigt Schwarzenegger in einer Kraftkammer, wo er entweder jemandem anderen beim Training hilft oder selbst schwere Eisenstangen in die Höhe stemmt.

Zur Person

Arnold Schwarzenegger (* 1947) ist gebürtiger Steirer, wanderte 1968 als Bodybuilder in die USA aus und wurde sieben Mal Mr. Olympia und fünf Mal Mr. Universum. Ab 1982 wechselte er ins Schauspielfach und wurde durch seine Rollen als Conan und Terminator bekannt. Von 2003 bis 2011 war er der 38. republikanische Gouverneur Kaliforniens. Er war bis 2011 mit Kennedy-Nichte Maria Shriver verheiratet, die beiden haben vier Kinder. Er hat auch einen unehelichen Sohn von seiner ehemaligen Haushälterin.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 27.05.2019)