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Wien: Hybride Waldoase im Museumsquartier eröffnet

Airship.01 im MuseumsQuartier Wien.
Airship.01 im MuseumsQuartier Wien.(c) eSeL.at - Lorenz Seidler (eSeL.at - Lorenz Seidler)

Die Naturinstallation „Airship.01“ bringt etwas Abkühlung in den Haupthof.

Eine Naturinstallation bringt Abkühlung in den Haupthof. Ab 11. Juni wird es im Haupthof grüner – und kühler: Eine Wald- und Klimainstallation namens Airship.01 macht den Sommer über im Wiener Museumsquartier Station und zeigt, wie man dank (Mini-)Wald, Sprühnebel und Ventilatoren Frischluft sowie Abkühlung in die heiße Stadt bringen kann. Diese „Waldwunderkammer“, eine Art Pavillon, ist frei zugänglich und wird abends beleuchtet sein.

Eröffnung Airship.01 im MuseumsQuartier Wien mit v.l.n.r.: Georg Schöppl, Vorstand, Österreichische Bundesforste; Lisa Maria Enzenhofer, Architektin Breathe Earth Collective; Petra Stolba, Geschäftsführerin, Österreich Werbung; Christian Strasser, Direktor MuseumsQuartier Wien
Eröffnung Airship.01 im MuseumsQuartier Wien mit v.l.n.r.: Georg Schöppl, Vorstand, Österreichische Bundesforste; Lisa Maria Enzenhofer, Architektin Breathe Earth Collective; Petra Stolba, Geschäftsführerin, Österreich Werbung; Christian Strasser, Direktor MuseumsQuartier Wien(c) eSeL.at - Lorenz Seidler (eSeL.at - Lorenz Seidler)

Die Idee der hybriden „Waldoase“ in Form eines Airships stellt eine Weiterentwicklung des österreichischen EXPO Pavillons 2015 mit dem Titel „breathe.austria“ in Mailand dar. Dieses wurde von der Österreich Werbung gemeinsam mit dem interdisziplinären Designteam Breathe Earth Collective entwickelt und umgesetzt. Das Airship.01 ist am Dienstag nach Stationen in Italien und Frankreich und der „Green Art Tulln“ im Haupthof des MuseumsQuartier Wien „gelandet". Die Installation schafft mithilfe zweier Waldökotypen, die für typische österreichische Landschaftsformen - in Kombination mit zeitgenössischem Design - stehen, für die Gäste ein atmosphärisches Raumerlebnis mitten in der Stadt. Das Airship stellt somit einen mobilen Prototyp eines Klima- und Atemraums für Städte zur Reduktion des „Urban Heat Island Effekts“ dar. (red.)