"Alles aufdecken": Liste Jetzt gründet Onlinemedium "Zackzack"

(c) Screenshot: https://zackzack.at/2019/06/15/editorial/

Die Liste Jetzt will „über die neuen Oligarchen und ihren Altkanzler“ ebenso berichten, wie „über die Nöte der Menschen, die sich keine Partei kaufen können“. Der Name spielt auf die „Ibiza-Affäre“ an.

Peter Pilz und die von ihm gegründete Liste Jetzt sind seit dem Wochenende Medienmacher. Wie der „Standard“ berichtet, hat der 65-Jährige ein neues Onlinemedium aus der Taufe gehoben. Sein Name: „Zackzack“. Das Ziel: „Alles aufdecken, nichts verstecken und bei den Richtigen anecken.“ Den Auftakt macht eine Serie über „Identitäre in der Polizei – wie aus Extremisten Polizisten werden“.

Bei dem Namen des Mediums handelt es sich um eine Anspielung auf eine Passage im „Ibiza-Video“, das letztlich zum Rücktritt von Heinz-Christian Strache und dem Bruch von Türkis-Blau führte. Dort hieß es: „Da müssen wir uns zusammenhocken, müssen sagen: So, da gibt es bei uns in der Krone, zack, zack, zack, drei, vier Leute, die müssen gepusht werden. Drei, vier Leute, die müssen abserviert werden.“ 

Pilz selbst meinte zur Namensgebung: „Weil Ibiza mitten in Österreich ist. Und weil wir uns das nicht irgendwann ansehen, sondern: ZackZack.“ Parteichefin Maria Stern ergänzte: „Wir schreiben, worüber andere schweigen.“ So sollen auf „ZackZack“ sowohl Berichte „über die neuen Oligarchen und ihren Altkanzler“ zu finden sein, wie „über die Nöte der Menschen, die sich keine Partei kaufen können“.

Zum Formalen heißt es auf der Website: „Unser Startkapital stammt von der Liste Jetzt, Peter Pilz ist Herausgeber von ZackZack.“ 

>>> Bericht im „Standard“ 

>>> Link zu „Zackzack“