Auma Obama: „Wir werden die Welt ernähren“

Den Menschen einfach nur Geld zu geben sei verkehrt, findet Auma Obama. Das habe man an der Entwicklungshilfe gesehen.
Den Menschen einfach nur Geld zu geben sei verkehrt, findet Auma Obama. Das habe man an der Entwicklungshilfe gesehen.(c) Valerie Voithofer

Auma Obama ist die Schwester des früheren US-Präsidenten und gefragte Rednerin und Autorin. Mit ihrer Stiftung will sie Jugendliche in Afrika aus der Opferrolle holen und ihnen zeigen, wie man Verantwortung für sein Leben übernimmt.

Auma Obama ist müde. Ihr Alltag ist derzeit ziemlich durchgetaktet – ein Interview noch heute, dann ist erst einmal Ruhe. Und bald geht es für sie zurück nach Kenia: Dort lebt sie, dort wurde sie geboren, und dorthin ist sie nach ihren Studienjahren in Deutschland und ihrer Arbeit für die Hilfsorganisation Care in England wieder zurückgegangen. In Kenia arbeitet sie jetzt mit ihrer Stiftung, um benachteiligten Jugendlichen und ihren Familien zu einem besseren Leben zu verhelfen. Zu einem selbstbestimmten Leben, mit Zukunftsperspektiven und finanzieller Unabhängigkeit. Aber dazu gleich mehr. Denn über Auma Obama kann man nicht schreiben, ohne ihre Geschichte zu erzählen. Sie trägt einen prominenten Namen: Auma Obama ist die Schwester des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama. Des ersten schwarzen Präsidenten der USA, des Friedensnobelpreisträgers.