Schnellauswahl

Möge es doch endlich Hirn auf die Wahlkämpfer regnen

Statt über Zukunftsprojekte zu diskutieren, wird eifrig Dreck vor Parteitüren gekehrt. Und wenn ein Mitbewerber beschmutzt wird, halten die anderen still.

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Da wäre einmal die türkise Operation „Reißwolf“, eine zwischen Agententhriller und Westernmovie changierende, ziemlich obskure Abfallproduktion. Die bisherigen Erläuterungen des Ex-Bundeskanzlers waren: kurz. Und karg. War es wirklich nur ein unbedarfter Young Shredderhand, der als Lonely Cowboy mit fünf Druckerfestplatten in die Prärie, äh, Peripherie ritt, um den geheimnisvollen Schatz zu vernichten, auf dass er bloß nicht im Silber-(stein)see auftaucht?