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Niedrige Preise verhageln Amag den Gewinn

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Dank steigender Nachfrage legte der Umsatz im Halbjahr aber deutlich zu.

Der oberösterreichische Aluminiumhersteller Amag verbucht eine steigende Nachfrage nach Primäraluminium und Alu-Walzprodukten, leidet aber unter den niedrigen Aluminiumpreisen. Im ersten Halbjahr steigerte das Unternehmen zwar den Absatz um gut zehn Prozent auf 226.000 Tonnen, der Umsatz stieg aber nur um 2,8 Prozent auf 554,6 Mio. Euro. Der Gewinn nach Steuern fiel indes um 42,7 Prozent auf 18,9 Mio. Euro.

Immerhin führte die Mengensteigerung dazu, dass die Umsatzerlöse trotz des niedrigeren durchschnittlichen Aluminiumpreises zulegten. Zum Mengenwachstum trug insbesondere der Hochlauf der neuen Anlagen im Segment Walzen bei.

Für das Gesamtjahr gibt es angesichts der stark schwankenden Rohstoffpreise nur eine Ergebnisprognose mit einer großen Bandbreite. Für das Geschäftsjahr 2019 erwartet der Vorstand nach aktueller Einschätzung ein Ebitda in der Bandbreite zwischen 125 und 150 Mio. EUR (2018: 141 Mio. EUR).

(red)