Vier Tote bei Unfall auf S31: ÖVP fordert Sicherheitsausbau

Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Pkw im Bezirk Oberpullendorf kamen alle Insassen ums Leben. Die S31 wurde im Bereich der Unfallstelle gesperrt.

Auf der Burgenland-Schnellstraße (S31) hat sich am Sonntagnachmittag ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Nach Angaben von Polizei und Landessicherheitszentrale (LSZ) Burgenland stießen zwischen Weppersdorf und Neutal im Bezirk Oberpullendorf zwei Pkw frontal zusammen. Dabei kamen vier Personen ums Leben, drei Frauen und ein Mann. Eines der beteiligten Fahrzeuge war mit Wiener Kennzeichen unterwegs. Der andere Wagen war in Deutschland zugelassen worden.

Laut Polizei waren in beiden Fahrzeugen jeweils zwei Insassen unterwegs. Die Einsatzkräfte wurden gegen 17.00 Uhr verständigt. Ein Notarzteinsatzfahrzeug, drei Rettungswagen sowie die Feuerwehren Weppersdorf und Oberpullendorf rückten zur Hilfeleistung aus. Die S31 wurde im Bereich der Unfallstelle gesperrt. Die Sperre sollte nach Abschluss der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten noch am Abend aufgehoben werden, hieß es von der Polizei.

ÖVP fordert Sicherheitsausbau

Nach dem schweren Unfall fordert die ÖVP, den Sicherheitsausbau der Schnellstraße bis nach Oberpullendorf durchzuführen. Derzeit laufen Baumaßnahmen im Bereich des 23 Kilometer langen Teilstücks vom Knoten Mattersburg bis zur Anschlussstelle Weppersdorf.

In der Vergangenheit hätten sich überdurchschnittlich viele Unfälle auf der S31 zugetragen. "Eine Mitteltrennung wird zwar gerade gebaut, jedoch nur bis zur Anschlussstelle Weppersdorf. Das ist nicht genug. Wir fordern vehement einen Sicherheitsausbau auch auf den letzten acht Kilometern bis nach Oberpullendorf", stellten ÖVP-Verkehrssprecher Georg Rosner und Landtagsabgeordneter Patrik Fazekas in einer Aussendung fest.

Der Verkehr auf der S31 habe in den vergangenen Jahren zugenommen, das zeigten auch die vermehrten schweren Unfälle. "Deshalb war dieser Sicherheitsausbau mit Fahrbahnverbreitung und Mitteltrennung dringend notwendig", so die ÖVP-Mandatare. Der Unfall vom Sonntag verdeutliche, wie unerlässlich eine Verbreiterung der Fahrbahn samt Mitteltrennung auch auf den verbleibenden acht Kilometern bis nach Oberpullendorf sei.

(APA)