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Straches blaue Kassen: Wie die FPÖ mit ihrem Ex-Chef bricht

ALEX HALADA / picturedesk.com (ALEX HALADA)

Die Wiener Freiheitlichen prüfen ihre Buchhaltung: Hat Heinz-Christian Strache private Spesen der Partei verrechnet? Hinter dem Verdacht steckt ein Kampf um Geld und Macht – und die Ibiza-Macher.

Die FPÖ bereitet offenbar den endgültigen Bruch mit Heinz-Christian Strache vor. Denn der langjährige Obmann birgt Gefahren für die Freiheitlichen – und das auch nach der Veröffentlichung des kompromittierenden Ibiza-Videos. Strache, der Ende Mai als Vizekanzler und FPÖ-Chef zurückgetreten ist, soll schon wieder laut über eine Rückkehr in die Politik nachdenken. Bei der Wien-Wahl, die im kommenden Jahr stattfindet, könnte er bereits eine Spitzenkandidatur planen. Und zwar notfalls auch mit einer eigenen Liste, sollte sich die freiheitliche Landespartei gegen Strache und für ihren jetzigen Obmann, Dominik Nepp, entscheiden.