Schadenersatz

Patient darf nötige OP verweigern

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Wer sich nach einer verpfuschten OP aus Angst nicht noch einmal operieren lässt, muss deshalb nicht auf Schmerzengeld verzichten.

Wien. Bei seinem Aufenthalt im Krankenhaus war einiges schief gelaufen. Darauf einigten sich der Patient und das Spital auf eine Schmerzengeldzahlung. Bei der man aber davon ausging, dass der Patient sich bald einer erneuten Operation unterzieht, durch die das Problem behoben werden sollte. Doch was gilt, wenn der Patient danach die OP verweigert? Diese Frage mussten die Gerichte klären.