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Währungsunion

Eurozone fürchtet sich vor der Krise

Bilder, die künftig vermieden werden sollen: Im Juli 2015 drängten aufgebrachte griechische Pensionisten in eine Bank in Thessaloniki, da sie um die Auszahlung ihrer Renten bangten.
Bilder, die künftig vermieden werden sollen: Im Juli 2015 drängten aufgebrachte griechische Pensionisten in eine Bank in Thessaloniki, da sie um die Auszahlung ihrer Renten bangten.(c) REUTERS (Alexandros Avramidis)

Die nahende Rezession sorgt für Unruhe. Deutschlands Finanzminister ist bereit für eine gemeinsame Einlagensicherung, der Chef des Euro-Rettungsfonds will mehr Geld.

Brüssel. Am Donnerstag veröffentlicht die Europäische Kommission ihre Herbstprognose, ihre Quintessenz bedarf keiner hellseherischen Fähigkeiten: Die Weltwirtschaft steuert auf eine Rezession zu, und die wird auch die Eurozone nicht verschonen. Für die Entscheider in Brüssel und den anderen Hauptstädten endet somit jene angenehme Phase des Aufschiebens und Vertagens grundsätzlicher Entscheidungen, die nach der Abwendung des Rauswurfs Griechenlands aus der Währungsunion im Sommer 2015 begann.